Auf demokratischem, rechtstaatlichem und friedlichem Wege zu einer anderen Gesellschaft!

“Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten”                 Aristoteles, 384-322 v.Chr. –  Wilhelm von Humbold (1767-1835) – August Bebel (1840-1913) – Konrad Adenauer (1952), Helmut Kohl (1995)

Um es kurz zu machen: Wir Autoren sind fast ausschließlich Angehörige einer Generation, die bereits wenigstens zwei Gesellschaftsordnungen erlebt haben. Ich lebte in vier Gesellschaftsordnungen. In jeder Gesellschaft gab es eine Ordnung, der wir uns einzuordnen hatten, um zu leben. Gleiches traf und trifft auch auf zwei andere Autoren des Buches zu, dem wir den Titel geben: “Eine andere Gesellschaft ist möglich… auf demokratischem, rechtstaatlichem und friedlichem Wege!”

Mit einer Ausnahme, die mich betrifft, lebten wir alle zeitlich gemeinsam in den letzten zwei Gesellschaftsordnungen und folgten der oben zitierten These Aristoteles zur Findung eines von uns gesuchten Weges in die Zukunft mit einer anderen Gesellschaftsordnung. Ich beschreibe hier die 4 Gesellschaftsordnungen, in denen meine 90 Lebensjahre stattfanden, und die meine heutige Sichten auf die Gegenwart und auf eine erreichbare, zukünftige andere Gesellschaftsordnung sehr konkret und überzeugend beschreiben.

 

   

 

 

Ein erster Schritt zu einem neuen Europa

Die gegenwärtige Europäische Union steckt seid einigen Jahren in einer ernsten politischen Existenzkrise. Der Ausstieg Großbritaniens (Brexit) und auch das politische Verhalten nationaler Mitgliedsländer zur Entwicklung der EU bringen immer stärker die mangelhafte politische, soziale und kulturpolitische Vereinigung der betreffenden Völker zu Tage. Immer lauter wird eine Erneuerung der Europäischen Union von nationalen politischen Parteien und großen Teilen der europäischen Zivilgesellschaft gefordert. Der Grundtenor dieser Erneuerung betrifft eine echte demokratische Methode, d.h. die klare Mitbestimmung der Völker eines jeden Mitgliedslandes hinsichtlich der Rechte und Pflichten eines jeden Volkes in dieser Union der europäischen Völker.

Die bisherige Entwicklung zur heutigen EU begann nach dem 2. Weltkrieg, 1952 mit dem Vertrag der Montanunion (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) zwischen Frankreich und der westdeutschen Bundesrepublik sowie weiteren 4 Ländern, und wurde 1958 durch die Europäische Atomgemeinschaft ergänzt. und mündete 1967 mit dem Fusionsvertrag in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Diese föderalistisch-kooperative Entwicklung fußte ausschließlich auf wirtschaftlichen Entwicklungsinteressen, die bis heute auch die Politik der durch den Vertrag von Maastricht (1992) entstandenen Europäischen Union mit mitlerweile 28 Mitgliedsländern seid 2013 ihre Fortsetzung fand. Das dabei entstandene politische System mit den Rechtsakten, den Institutionen (Rat, Ministerrat, Kommission; Gerichtshof; Rechnungshof; Zentralbank) entstand nicht auf wahrem demokratischen Wege, sondern durch Durchsetzung der nationalstaatlichen Wirtschaftsinteressen. Da betrifft auch das Europäische Parlament, in dem bis heute nur Vertreter der nationalstaatlichen Parteien ihren Platz fanden und dem bisher auch keine volle Mitspracherechte bei rechtlicher Verfasstheit zugestanden wurde.

Gemeinsam mit vielen anderen politischen Richtungen sowohl in den nationalen Parteien als auch in den aus der nationalen und auch europäischen Zivilgesellschaft schlagen wir einen Volksentscheid in Deutschland und in Frankreich vor. Beide Völker erklären sich darin bereit, auf demokratischem und rechtsstaatlichem Wege den Frieden als ein common good / bien commun / gemeinsames Gut eines jeden Volkes zu erklären. Im Sinne der Gründungscharta der Vereinten Nationen von 1945, die mit dem Aufruf beginnt „Wir, die Völker dieser Welt, wollen, dass unsere kommenden Generationen in Frieden zusammenleben“ wollen beide Völker den ersten Schritt gehen auf dem in Europa beginnenden Weg einer von allen Völkern mitgetragenen friedlichen Zukunft der gesamten Menschheit. Auch jetzt sollten dann andere europäischen Völker auf demokratischem Wege ihre  kollektiven Rechte für ihre gemeinsamen materiellen und immateriellen Werte und Güter verkünden.

Auf diesem Wege schaffen wir in Europa den Grundstein eines Paktes der Völker dieses Planeten für eine bessere Weltordnung, mit der dann die Grundlage für die friedliche Lösung der Probleme zwischen den Völkern geschaffen ist, und die endgültige Grundlage und Ausgangsposition für die Lösung der Probleme sowohl der Menschheit selbst, als auch der weiteren Existenz der Natur unseres gemeinsam bewohnten Planeten gesichert ist.

 

 

Meinungen zur Gesellschaft und ihrer Ordnung

Wir finden den Weg in eine friedliche Zukunft!

Wir, das sind all jene, die gemeinsam über die Weg in eine gestaltbare Zukunft unserer Menschengemeinschaft auf diesem Planeten nachdenken und auch dann auch gemeinsam handeln. Je mehr Menschen sich derart engagieren, um so menschenfreundlicher wird dann auch die Gesellschaftsordnung werden, die von der Mehrheit der Menschen gewollt und beschlossen wurde. Dieser Schritt in die Zukunft ist also ein realer demokratischer Schritt..

Wir sind fest davon überzeugt, dass dieser Weg zu einer anderen Gesellschaft nur gegangen werden kann, wenn die Grundwerte erkannt und auch praktiziert werden:

  • ein Schritt vom ICH zum WIR erfolgt. Ein Individuum allein kann nicht glücklich leben. Nur in Gemeinschaft mit anderen Individuem kann es sein Leben gestalten,
  • eine gleiche von der Grundschule angebotenen Bildung für jedes Kind wird, damit  es dann hauptsächlich das lernt, was es für die subjektive Gestaltung des eigenen Lebens gestalten kann. Die heutige Bildungspflicht der Kinder zwingt die Eltern und Kinder nur das zu lernen, was die Führung der aktuellen Gesellschaft braucht, um seine Politik weiter zu betreiben (s. Gerald Hüther),
  • die globale Herrschaft des Finanzkapitals nicht durch Revolution oder Gewalt, sondern auf friedlichem, demokratischem und rechtstaatlichem Wege beendet wird,
  • eine friedliche und sozial gerechte Gesellschaftsordnung eines Volkes kann nur durchgesetzt und gelebt werden, wenn  von den Mitgliedesländern der reformierten Organisation der Vereinten Nationen UNO eine adäquate Gesellschaftsordnung mit einem für alle Völker verbindlichen Weltethos-Regelwerk beschlossen und angewandt wird.

Die Autoren des geplanten und bereits fast fertigen Buchen stehen zur Debatte bereit und nehmen die von der Mehrheit der Leser akzeptierten besseren Vorschläge für den Weg zu dieser anderen Gesellschaft gern in das Buch auf, dass dann in allen Sprachen der Menschheit übersetzt wird. Alle anderen noch nicht befragten und herausgeforderten  Völker sollen doch unsere gemeinsame Sicht in die machbare bessere und friedliche Zukunft kennenlernen und mit uns mitgehen.

Die Autoren

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Prof. Dr. Gerald Hüther:

Die Welt in 100 Jahren

Der bekannte Gehirnforscher und Autor Gerald Hüther gehört zu den Interviewpartnern unserer großen DVD-Produktion „Die Welt in 100 Jahren“. Sehen Sie das vollständige Gespräch und insgesamt mehr als 6 Stunden spannende Interviews auf 2 DVDs – erhältlich in unserem Shop: http://shop.komplett-media.de/derwiss…

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Schule und Gesellschaft – die Radikalkritik

 

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Interview mit Dr. Ulrich Kutschera – Richard Dawkins Foundation