Autoren

Stiglitz, Joseph E. / Massachusets, USA

Stiglitz, Joseph E. / Massachusets, USA

 

 

Joseph E. Stiglitz

* 9. Februar 1943 in Gary, Indiana / USA

  • 1964 graduierte er am Amherst College zum B. A., dann promovierte er am Massachusetts Institute of Technology (MIT)
  • US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Columbia University.
  • von 1970 bis 1974 Professor für Wirtschaftswissenschaft, danach an der Stanford University (1974–1976, 1988–2001), der University of Oxford (1976–1979) und der Princeton University (1979–1988)
  • Er wurde Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und u. a. der American Academy of Arts and Sciences (1983), der National Academy of Sciences (1988) und der British Academy (1993).
  • 1993 wurde er Mitglied im Rat der Wirtschaftsberater von US-Präsident Bill Clinton, dessen Ratsvorsitz er von 1995 bis 1997 innehatte.
  • 1997 wechselte er als Chefökonom zur Weltbank
  • Von 2011 bis 2014 Präsident der International Economic Association
  • 2008/2009 leitete Stiglitz die von Miguel d’Escoto Brockmann, dem Präsidenten der Generalversammlung der Vereinten Nationen, einberufene Commission of Experts on Reforms of the International Monetary and Financial System (kurz: Commission on Financial Reforms), die 2009 ihre Empfehlungen zu einer Reform des internationalen Finanzsystems vorlegte. 2008 übernahm Stiglitz den Vorsitz einer Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Messung wirtschaftlicher Leistung und gesellschaftlichen Fortschritts: Diese Arbeitsgruppe war eine Initiative von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Der Abschlussbericht der Stiglitz-Sen-Fitoussi-Kommission wurde im September 2009 vorgelegt und soll Impulse auf den Gebieten Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Umweltindikatoren sowie Messung von Lebensqualität und Nachhaltige Entwicklung geben.
  • Er ist Mitbegründer des Ende Oktober 2009 gegründeten Institute for New Economic Thinking (INET), um neue Denkansätze für die Volkswirtschaftslehre zu entwickeln.
  • Stiglitz ist ein Vertreter des Neukeynesianismus und erhielt 2001 für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Veröffentlichung

Müller, Albrecht / Berlin – Deutschland

Müller, Albrecht / Berlin – Deutschland

 

 

 

 

Albrecht Müller

* 16. Mai 1938 in Heidelberg) ist ein deutscher Volkswirt, Publizist und ehemaliger Politiker (SPD).

Werdegang:

  • Ausbildung zum Industriekaufmann; Diplom-Volkswirt; wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität München;
  • 1968 Ghostwriter bei Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr. Karl Schiller; 1970 Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei der SPD und verantwortlich für den Bundestagswahlkampf 1972;
  • Ab 1973 Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt; 1987 bis 1994 Abgeordneter des Deutschen Bundestages.
  • Autor von Essays und mehreren Büchern, zum Beispiel: „Willy wählen 72“, „Von der Parteiendemokratie zur Mediendemokratie“, „Die Reformlüge“, „Machtwahn“, „Meinungsmache“, „Brandt Aktuell“.
  • Seit 2003 als Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten tätig.

 

Veröffentlichungen auf unserer Webseite

 

Felber, Christian / Wien, Österreich

Felber, Christian / Wien, Österreich

Felber, Chrisian / Wien

geb. Dezember 1972 in Salzburg
österreichischer politischer Aktivist und Autor.

  • .Studium in Wien und Madrid romanische Philologie und Spanisch als Hauptfächer sowie Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie als Nebenfächer.
  • Er beendete sein Studium 1996 mit einem Magister in romanischer Philologie. Seitdem arbeitet er als freier Autor.
  • Im Jahr 1998 erhielt er Arbeitsstipendien des Landes Salzburg und des Bundeskanzleramtes für Literatur.
  • 2000 – Mitbegründer von Attac in Österreich, bis 2003 war er im Vorstand und einer der Sprecher bis April 2014.
  • Er initiierte das Projekt Bank für Gemeinwohl und entwickelte die Gemeinwohl-Ökonomie.
  • Im Herbst 2008 wurde Felber Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien.
  • Seit 2004 ist Felber nebenberuflich zeitgenössischer Tänzer, unter anderem 2005 beim Tanzsommer in Graz sowie mit der Cie. Willi Dorner.
  • Felber schreibt Medien-Kommentare auf Deutsch, Englisch und Spanisch.
  • Autor oder Mitautor von 15 Publikationen. Seine Publikation “Gemeinwohl-Ökonomie2 erschien in 9 Sprachen, die englische Version enthält ein Vorwort von Ökonomie-Nobelpreisträger Eric Maskin.
  • 2010 initiierte Felber das Projekt Gemeinwohl-Ökonomie (Mitglied des Internationalen Koordinationsteams”des „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ in Wien) und die Gemeinwohl-Bilanz. Gemeinsam mit einer Runde von mehreren Unternehmern entwickelte er das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie. Nach Felber beruht die Gemeinwohl-Ökonomie „auf denselben Verfassungs- und Grundwerten, die unsere Beziehungen gelingen lassen: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen“ und ist „einerseits eine vollethische Marktwirtschaft und zum anderen eine wirklich liberale Marktwirtschaft.“
  • 2009 war er Mitgründer der Bewegungsstiftung Österreich, die ihre Tätigkeit mit der Starthilfe für das Projekt Demokratische Bank und die Gemeinwohl-Ökonomie beendete.
  • 2014 entstand daraus die Genossenschaft für Gemeinwohl, deren Ziel die Gründung der Bank für Gemeinwohl als erster ethischer Bank Österreichs ist.

 

Veröffentlichungen

  • Gemeinwohl-Ökonomie – Deutike Paul- Zsolny-Verrtlag, Wien 2012