Emergency Management Agency of United Nations

Text von Horst Grützke

Die in den letzten Jahren vermehrt aufgetretenen Naturkatastrophen haben nicht nur Tausende von Toten und die Zerstörung menschengerechter Lebenswelten zur Folgen, sondern zeigen auch die teilweise Hilfslosigkeit und Unfähigkeit der betroffenen Völker, sich in solchen Fällen zu helfen. Der eigene Staat, als Sach- und Interessenverwalter des Volkes, administrierte bisher diese Unfähigkeit durch das Ignorieren der Entwicklung präventiver Schutzmassnahmen und des Aufbaus eines stets einsatzfähigen Katastrophenschutzes bzw. Technischen Hilfswerkes, wie er z.B. in Deutschland besteht.

In jüngster Zeit mehren sich solchen Naturkatastrophen überall auf  diesem Erdball. Die Gründe dafür sind sowohl in der nie stillstehenden Naturentwicklung des Planetens zu finden, sind aber immer mehr auch hausgemacht. betroffenen Ländern vorliegen mögen – im Übrigen handelt es sich dabei nicht nur um  Länder der sogenannten Dritten Welt, wie es jüngst die Überschwemmungen auf der italienischen Insel Sardinien zeigen .

Die einzelnen Staaten sind teilweise gar nicht in der Lage, sofort helfen zu können, da ihnen die nötigen Mittel und die für den Hilfseinsatz jeglicher Art die entsprechend ausgebildeten Menschen fehlen.

Wir schlagen vor, dass die Organisation der Vereinten Nationen – UNO – neben dem Weltsicherheitsrat, der für die friedliche Entwicklung der Menschheit von den Völkern legitimiert wurde, ebenfalls eine von allen Völkern unterstützte Weltkatastrophenschutz-Agentur  (Emergency Management Agency of United Nations) errichtet, die in erster Linie mit den kontinentalen Emergency Management Agencies zusammenarbeitet.  Diese Zusammenarbeit kann den Aufbau präventiver Katastrophenschutzmassnahmen in den Ländern eines Kontinents betreffen, aber auch den Einsatz von Hilfskräften jeglicher Art koordinieren und lenken.

Hier der Entwurf für einen recht baldigen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen für eine solche Emergency Management Agency of United Nations.


Das Emergency Management Agency of United Nations – EMANotfall-Agentur für Katastrophen der UNO – ist ein dem UN-Sicherheitsrat untergeordnete Institution mit der Aufgabe, ein schnelle und kompetente Hilfe bei verheerenden Naturkatastrophen über die kontinental existierenden „Technischen Katastrophen-Hilfswerke – TKH“ organisatorisch zu leisten.

Vorgesehener Einsatz durch Koordinierung der kontinentalen TKH oder direkte oder indirekte Unterstützung durch Vermittlung bei:

  • Naturkatastrophe
  • Hungerkatastrophe
  • Atomare Katastrophe

sofern diese nicht durch nationale bzw. kontinentale Einsatzkräfte direkt beherrscht werden.

Erste Aufgabe des „EMA der UNO“

  • Aufstellung eines Regelwerkes für Katastropheneinsätze
  • Hilfe beim Aufbau „kontinentaler Technischer Katastrophen-Hilfswerke“

Ständige Aufgabe des des „EMA der UNO“

  • Aufbau der über den Planeten verteilten Warnmelder drohender Katastrophen
  • Informationsaustausch zwischen den kontinentalen Technischen Katastrophen-Hilfswerke
  • Koordinierung notwendig werdender Hilfseinsätze
  • Förderung der Forschung über Katastrophenvorbeugung und Katastrophenschutz
  • Förderung kompetenter Ausbildung der „kontinentaler Technischer Katastrophen-Hilfswerke“ in den Kontinenten und Ländern

Kommentare:

  1. Dieser Katastrophenschutz sieht nicht nur den Schutz und Bekämpfung bei Naturkatastrophen vor, sondern auch atomare Katastrophen und durch Dürre und Überschwemmung eingetretene Notstände, deren Bekämpfung nicht durch nationale oder kontinentaler Technischer Katastrophen-Hilfswerke allein bewältigt werden kann. Beispiel: Hungersnot in Somalia 2011
  2. Die Finanzierung des Betriebes der kontinentaler Technischer Katastrophen-Hilfswerke erfolgt durch eine weltweit erhobenen solidarischen Katastrophenschutzsteuer.

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  1. Inhaltsverzeichnis des Buches - Eine alternative Gesellschaft ist möglich... - […] der Mitgliedsländer in allen UN-Organen – Weltethik-Rat – Weltsicherheitsrat  – Emergency Management Agency of United Nations  – Wirtschaftskoordinierungs-Rat …

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