Ausgehend von jeweils einem Kapitel des Werkes ziehen sechs Autoren – Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen – in „Essay und Diskurs“-Sendung des Deutschlandfunks  Linien in die Gegenwart und denken über Aktualität und Grenzen der Marxschen Theorie nach – nicht marxologisch, nicht akademisch, sondern um ihre Brauchbarkeit zu untersuchen, und das durchaus subjektiv, essayistisch und mit Gegenwartsbeobachtungen durchsetzt. Ihren Blick richten sie auf die politischen Möglichkeiten der Gegenwart, denn darauf, so Marx, kommt es an: die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern.